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Der Windelstudent: eine Dokumentation zurück

+ Aufwachen & Duschen

+ Frühstück im Cafe

+ Lernen in der Bib

+ Einkaufen & Einmachen

+ Schlafen gehen



Ein interessanter Link:

+ Französische Windelseite




Lernen in der Bib

Mit der Tena Super und einer Flasche Cola light zum Wachbleiben ausgestattet, gehe ich beschwingt in die Bibliothek am Wasser, um mich für die Anfang Februar anstehende Mikroökonomik-Klausur vorzubereiten. Zwar lenkt das Tragen einer Windel beim Lernen etwas ab, aber zugleich wirkt eine Windel zwischen den Beinen irgendwie auch motivierend, wenn man den Kopf voll von Angebots- und Nachfragekurven, Optimalem Verbrauchsplan oder dem Snobeffekt aus Varians Bestseller hat...

Ein solcher Nachmittag am Wasser kann schnell sehr feucht werden, deswegen habe ich immer eine zwischen meinen Büchern gut versteckte Ersatzwindel in meiner Tasche dabei. Zwar sitzt man recht abgeschottet in der Bibliothek, doch auf den Gängen würde das helle Neonlicht jeden dunklen Nässefleck auf der Hose deutlich sichtbar machen. So wechsele ich dann auch vorsichtshalber nach einigen Stunden meine nasse Tena super auf der Toilette gegen ein gleiches Modell ein, was heute zum Glück recht gut ging, denn am Freitag Nachmittag ist die Bibliothek normalerweise kaum noch besucht. Die getragene Windel schmeiße ich einfach in den Papierkorb unter den Einmalhandtüchern und decke sie grob ab.

Mittlerweile ist es schon halb acht Uhr geworden, und ich habe ziemlichen Hunger. Gut, dass die Geschäfte noch nicht geschlossen haben, so kann ich mir gleich vom nahe gelegenen Edeka-City-Markt noch eine leckere Tiefkühlpizza und einen Salat mitnehmen.

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